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Ab in die „schöne Fremde“
Alessandro De Marchi stellte in Innsbruck das Programm der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2012 vor.
Der künstlerische Leiter Alessandro De Marchi stellte im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm der Innsbrucker Festwochen 2012 vor: Opern von Provenzale, Bontempi, Monteverdi, D. Scarlatti und die „schöne Fremde“ stehen im Mittelpunkt der 36. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag den 26. November.
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik packt 2012 die Reiselust in ferne Länder und Kulturen. Unter dem Motto „Schöne Fremde“ wollen populäre und traditionelle Musik aus der weiten Welt der Barockzeit entdeckt werden. Die Festwochen tauchen in die große Welt der Alten Musik von China bis Argentinien ein und präsentieren die faszinierenden unterschiedlichsten musikalischen Klangwelten der Barockzeit. Europäische Barockkomponisten waren von fremden Kulturen begeistert und ließen sich von ihnen in ihrer Musiksprache inspirieren. Vier Opernproduktionen, zahlreiche Konzerte, der internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti und ein reichhaltiges Rahmenprogramm zählen zu den beliebten Destinationen. Der künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen, Alessandro De Marchi, Christina Pluhar, Rinaldo Alessandrini, Riccardo Minasi, Academia Montis Regalis, L"Arpeggiata, Concerto Italiano, Musica Antiqua Roma, Max Emanuel Cencic, Dominique Visse, Jennifer Rivera und viele mehr werden im Sommer 2012 in die schöne Fremde entführen.
Auch 2012 werden bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wieder vier Opern auf die Bühne gebracht. Alessandro De Marchi wird gleich zwei Opernproduktionen vom Cembalo aus leiten. Dieses Jahr führt die Reise des künstlerischen Leiters der Festwochen in den Süden Italiens, ins Neapel des 17. Jahrhunderts. Mit im Gepäck hat De Marchi, eine der zwei erhaltenen Opern von Francesco Provenzale, „La Stellidaura vendicante“ (Die Rache der Stellidaura). Die Titelpartie wird von der amerikanischen Mezzosopranistin Jennifer Rivera verkörpert, die 2010 in Pergolesis „L’Olimpiade“ das Publikum in Begeisterung versetzte.
Die zweite Oper „Il Paride“, die im Tiroler Landestheater gezeigt wird, leitet die österreichische Lautenistin Christina Pluhar, die mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nach Innsbruck kommt. Giovanni Andrea Bontempis „Il Paride“ gilt als erste italienische Oper, die auf deutschem Boden aufgeführt wurde. Im hochkarätigen SängerInnen-Ensemble befindet sich mit dem Countertenor Dominique Visse ein guter Bekannter der Innsbrucker Festwochen. Regie führt in diesem „Universum der Gefühle“ Operndirektor Christoph von Bernuth.
Nach dem großen Erfolg der letztjährigen BAROCKOPER:JUNG Produktion „La Calisto“, die zur Förderung von jungen Sängern ins Leben gerufen wurde, bietet 2012 Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ ausgewählten TeilnehmerInnen des Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2011 eine ideale Gelegenheit, ihre stimmlichen und stilistischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Als Poppea und der ihren Reizen verfallene Kaiser Nero werden die Sopranistinnen Emöke Baráth und Tehila Nini Goldstein zu erleben sein, die beim Cesti-Wettbewerb 2011 mit dem 1. Preis und dem 2. Preis ausgezeichnet wurden.
Auf Schloss Ambras findet 2012 wieder eine heitere Opernaufführung statt. Alessandro De Marchi leitet das Intermezzo „La Dirindina“ von Domenico Scarlatti, eine buffoneske Farce aus dem Jahr 1715, die halbszenisch auf der Bühne des Spanischen Saales zu erleben sein wird. In Szene wird das Intermezzo von Christoph von Bernuth gesetzt.
Der Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti wird 2012 zum Dritten mal abgehalten und wird neue Talente nach Innsbruck und in die Barockopernwelt führen.
Der Kartenvorverkauf startet am 26. November.
zum Kalendarium
Die 36. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
finden von 08. – 26. August 2012 statt.
Bilanz „Sternstunden“ mit 95 Prozent Auslastung
Am Sonntag gingen die 35. Innsbrucker Festwochen zu Ende
Mit einer Aufführung von Hasses Hochzeitsoper „Romolo ed Ersilia“ gingen am Sonntagabend die 35. Innsbrucker Festwochen zu Ende. Das Festivalprogramm, das sich unter dem Motto „Sternstunden“ gleich vier Opernproduktionen widmete, brachte auch mit dem 2. Internationalen Gesangwettbewerb für Barockoper neue Talente nach Innsbruck und in die Barockopernwelt. Das Festival, das auch die Ambraser Schlosskonzerte umfasst, erreichte 2011 eine Gesamtauslastung von 95 Prozent.
Für den Künstlerischen Leiter Alessandro De Marchi war es die zweite Saison bei der er sich für die Planung des Festivals Alter Musik verantwortlich zeichnete und als Dirigent, Cembalist und Juror im Dauereinsatz war.
Das Programm, das neben den vier Opern auch groß besetzte Kirchen- und zahlreiche Kammerkonzerte, den Cesti-Gesangswettbewerb, Open-Air-Vorführungen, ein umfassendes Rahmenprogramm unter anderem mit Lunchkonzerten und dem traditionellen Schlossfest Ambras beinhaltete, erfreute sich der Aufmerksamkeit von insgesamt 28.622 Besuchern.
Die Innsbrucker Festwochen 2011 mit drei CD-Produktionen
Mit drei CD-Produktionen halten die Innsbrucker Festwochen 2011 ihr Programm auf Tonträgern fest. Georg Philipp Telemanns Oper „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ unter der Leitung von Alessandro De Marchi und Johann Adolph Hasses „Romolo ed Ersilia“ unter der Leitung von Attilio Cremonesi werden 2012 auf CD erscheinen. Als dritte Produktion wurde das Kirchenkonzert in Stift Wilten mit Alessandro De Marchi, Chor und Orchester der Academia Montis Regalis und einem hochkarätigen Solistenensemble auf CD gebannt und wird im Frühjahr 2012 auf den Markt kommen.
„BAROCK IN DEN BERGEN“ auf ORF 2, ein Film von Teresa Andreae
Am Sonntag den 11. September wird auf ORF 2 ein Porträt von Alessandro De Marchi und den Innsbrucker Festwochen 2011 ausgestrahlt.
Matinée am Sonntag
11. September 2011
10.35
ORF 2
Die 36. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
finden von 08. – 26. August 2012 statt.

- Die Siegerin Emöke Baráth aus Ungarn
Ungarische Siegerin beim 2. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti
Der 2. Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2011 erbrachte Donnerstagnacht im Tiroler Landeskonservatorium einen ungarischen Sieg: Die 25jährige Sopranistin Emöke Baráth konnte im Finalkonzert sowohl die Jury als auch das Publikum überzeugen. Sie gewann den mit € 4.000 dotierten 1. Preis des Wettbewerbs als auch den € 1.000 Publikumspreis.
Der weltweit einzigartige Gesangswettbewerb für Barockoper war auch dieses Jahr am Ende fest in Frauenhand. Den 2. Preis (€ 3.000) erhielt die 29jährige israelische Sopranistin Tehila Nini Goldstein. Der 3. Preis (€ 2.000) ging an die 29jährige italienische Mezzospranistin Romina Tomasoni. Der Atle Verstersjø Nachwuchspreis ersang sich die 22jährige Italienerin Anna Maria Sarra, der ebenfalls von der Jury vergeben wurde. Der Sonderpreis des Wiener Konzerthauses für einen Konzertauftritt im Rahmen des Festivals „Resonanzen 2012“ ging an den jungen 24jährigen britischen Countertenor Rupert Enticknap .
Insgesamt kamen 71 SängerInnen aus 27 Nationen nach Innsbruck um sich der hochkarätigen Jury mit Alessandro De Marchi (Dirigent und Künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen, Sophie de Lint (designierte Operndirektorin ab 2012/13 am Opernhaus Zürich, Claude Cortese (Künstlerischer Leiter der Angers Nantes Oper), Alan Curtis (Dirigent), Paolo Monacchi (Künstleragent, Paris), Joshua Winograde (Künstlerischer Betriebsdirektor und Casting-Direktor der Los Angeles Opera) und dem Juryvorsitzenden Sebastian F. Schwarz (Künstlerischer Betriebsdirektor und Casting-Direktor am Theater an der Wien) zu stellen.
2. Internationaler Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2011, Innsbruck:
1. Preis: Emöke Baráth (Sopran, Ungarn, 25 Jahre)
2. Preis: Tehila Nini Goldstein (Sopran, Israel/USA, 29 Jahre)
3. Preis: Romina Tomasoni (Mezzosopran, Italien, 29 Jahre)
Atle Verstersjø Nachwuchspreis: Anna Maria Sarra (Sopran, Italien, 22 Jahre)
Publikumspreis: Emöke Baráth (Sopran, Ungarn, 25 Jahre)
Sonderpreis: Konzert im Rahmen des Festivals "Resonanzen" 2012 im Wiener Konzerthaus : Rupert Enticknap (Countertenor, Großbritannien, 24 Jahre)
Die zehn Finalisten stellten sich nicht nur der Jury
Mehr als 120 BewerberInnen aus 34 Nationen wollten ins Finale einziehen. Zehn haben es geschafft und stellten sich nicht nur der Jury, sondern auch dem Publikum im Saal und den begeisterten Barockopernfans vor den Bildschirmen zuhause. Dank der Zusammenarbeit mit dem Medienkolleg Innsbruck, tirol.ORF.at und der Streaming-Firma INNCAST konnte der Cesti-Wettbewerb direkt über die Festwochen-Website mitverfolgt werden. Wer diesen Abend verpasst hat, kann in den nächsten Tagen das gesamte Finalkonzert auf altemusik.at streamen. Der Wettbewerb wird in einer Schleife wiederholt.
Die besten Zehn
Emöke Baráth, Sopran (Ungarn, 25 Jahre)
Giuseppina Bridelli, Mezzosopran (Italien, 25 Jahre)
Rupert Enticknap, Sopran (Großbritannien, 24 Jahre)
Sharvit Hagar, Mezzosopran (Israel/Deutschland, 24 Jahre)
Benedetta Mazzucato, Alt (Italien, 22 Jahre)
Filippo Mineccia, Countertenor (Italien, 30 Jahre)
Tehila Nini Goldstein, Sopran (Israel/USA, 29 Jahre)
Anna Maria Sarra, Sopran (Italien, 22 Jahre)
Romina Tomasoni, Mezzosopran (Italien, 29 Jahre)
Martin Vanberg, Tenor (Schweden, 32 Jahre)
And the winner is:
1st Prize: Emöke Baráth (Sopran, Ungarn, 25 Jahre)
2nd Prize: Tehila Nini Goldstein (Sopran, Israel/USA, 29 Jahre)
3rd Prize: Romina Tomasoni (Mezzosopran, Italien, 29 Jahre)
Atle Verstersjo Nachwuchspreis: Anna Maria Sarra (Sopran, Italien, 22 Jahre)
Publikumspreis: Emöke Baráth (Sopran, Ungarn, 25 Jahre)
Sonderpreis: Konzert im Rahmen des Festivals "Resonanzen" 2012 im Wiener Konzerthaus : Rupert Enticknap (Countertenor, Großbritannien, 24 Jahre)
Das Programm zum Wettbewerb
Claudio MONTEVERDI (1567–1643) Aus der Oper „L’Incoronazione di Poppea“:
Sinfonia aus dem Prolog
Ottone: „E pur io torno“
Rupert Enticknap (Countertenor)
Ottavia: „Disprezzata regina – Addio roma“
Hagar Sharvit (Mezzosopran)
Drusilla: „Felice cor mio – Oh felice, felice Drusilla“
Anna Maria Sarra (Sopran)
Ottavia: „Disprezzata regina – Addio roma“
Benedetta Mazzucato (Alt)
Poppea: „Signor, sempre mi vedi – Speranza tu mi vuoi“
Emöke Baráth (Sopran)
Ottavia: „Disprezzata regina – Addio roma“
Giuseppina Bridelli (Mezzosopran)
Ottone: „E pur io torno“
Filippo Mineccia (Countertenor)
Arnalta: „Oblivion soave – Oggi sarà Poppea“
Martin Vanberg (Tenor)
Ottavia: „Disprezzata regina – Addio roma“
Romina Tomasoni (Mezzosopran)
Poppea: „Signor, sempre mi vedi – Speranza tu mi vuoi“
Tehila Nini Goldstein (Sopran)
~ ERSTE PAUSE (ca. 15 Minuten) ~
Georg Friedrich HÄNDEL (1685–1759) Aus der Oper „Rodelinda“:
„Fra tempeste funeste a quest’alma“
Filippo Mineccia (Countertenor)
Henry PURCELL (1659–1695) Aus der Oper „Dido and Aeneas“:
Dido: „Thy hand, Belinda – When I am laid“
Hagar Sharvit (Mezzosopran)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Orlando“:
Dorinda: „Amor é qual vento“
Emöke Baráth (Sopran)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“:
Cornelia: „Priva son d’ogni conforto“
Benedetta Mazzucato (Alt)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Alcina“:
Oronte: „È un folle e vile affetto“
Martin Vanberg (Tenor)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Teseo“:
Teseo: „Qual tigre e qual megera“
Giuseppina Bridelli (Mezzosopran)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Rinaldo“:
Almirena: „Lascia ch’io pianga“
Tehila Nini Goldstein (Sopran)
Georg Friedrich HÄNDEL Aus der Oper „Rodelinda“:
„Fra tempeste funeste a quest’alma“
Rupert Enticknap (Countertenor)
Henry PURCELL Aus der Oper „Dido and Aeneas“:
Dido: „Thy hand, Belinda – When I am laid“
Romina Tomasoni (Mezzosopran) Georg Friedrich HÄNDEL Sonderpreise:
Aus der Oper „Orlando“: Dorinda: „Amor é qual vento“
Anna Maria Sarra (Sopran)
~ ZWEITE PAUSE (ca. 30 Minuten) ~ Preisverleihung
PREISE
• 1. Preis (€ 4.000)
• 2.Preis (€3.000)
• 3. Preis (€ 2.000)
• Atle Vestersjø Nachwuchspreis (€ 1.500)
• Mitwirkung in der Produktion von BAROCKOPER:JUNG bei den Innsbrucker Festwochen 2012
• EngagementamTheateranderWien
• Konzert im Rahmen des Festivals „Resonanzen“ 2012 im Wiener Konzerthaus
• Engagement bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci
Es hat genauso Tradition wie die Festwochen - das Fest auf Schloss Ambras. Eine ideale Gelegenheit, sich auf eine Zeitreise zu begeben. Nicht zu kurz kommt dabei natürlich auch die Alte Musik, die seinerzeit als sehr modern galt.
Und plötzlich ist man im Mittelalter
Barockmusik, Fahnenschwinger, Akrobaten, Hofnarren, Gaukler und Schlossfräulein geben den Besuchern beim Schlossfest das Gefühl, sich im Mittelalter zu befinden. Doch nicht nur die Schausteller selbst, sondern auch die Besucher und da vor allem die Kinder trugen mit ihren Verkleidungen zum gelungenen Ambiente dieses Fests bei. Die schönsten Kinderkostüme wurden sogar gekürt.
Vergangenen Mittwoch sind die Innsbrucker Festwochen mit Telemanns Barockoper "Flavius Bertaridus, König der Langobarden gestartet. Bis zum 28. August wird noch viel geboten. Darunter drei Opern, zahlreiche Konzerte, der Cesti-Gesangswettbewerb und ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Am Mittwoch wurden die 35. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik von Bundespräsident Heinz Fischer feierlich auf Schloss Ambras eröffnet. Mit Georg Philipp Telemanns Opera seria "Flavius Bertaridus, König der Langobarden sind die Festwochen erfolgreich gestartet. In den kommenden zwei Wochen darf man sich noch auf viele musikalische Sternstunden freuen.
Pressestimmen zur Oper
"Grandios bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik herausgebracht ... Die Partitur glänzt mit staunenswerter instrumenteller Farbenpracht, die Alessandro De Marchi mit seiner Accademia Montis Regalis vollständig ausreizt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (16.08.2011)
"Nicht ganz fünf Stunden dauerte das Ereignis. Aber in keinem Moment war es einem im Tiroler Landestheater Innsbruck langweilig, keine einzige Szene, keine Arie möchte man missen. ... Mitten im Orchester, vom Cembalo aus, leitet Marchi die Aufführung und lässt seine Academia Montis Regalis auf historischen Instrumenten mit einer Energie und Beweglichkeit sondergleichen spielen."
Neue Zürcher Zeitung (16.08.2011)
Bildergalerie zur Oper Flavius Bertaridus...
Ein Abend für alle Sinne, der die Gäste der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zum Lauschen von barocken Klängen unter Sternenhimmel im Planetarium einlädt.
Zur Einstimmung der Festwochen der Alten Musik fand heuer wieder das Pre-OpeRning statt.
Ein Fest von barocker Lebensart und Spiellust geprägt, welches Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen, Staunen und Genießen einlud.

- (v.l.n.r.) Landesrätin Beate Palfrader, Landeshauptmann Günter Platter, Margit Fischer, Bundespräsident Heinz Fischer, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Geschäftsführerin der Festwochen Christa Redik
35. Innsbrucker Festwochen eröffnet
Eine Reise in eine neue „Alte Musik“
Bundespräsident Fischer eröffnet die 35. Innsbrucker Festwochen auf Schloss Ambras
INNSBRUCK - Mit einem Festakt im Spanischen Saal von Schloss Ambras wurden heute in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer die 35. Innsbrucker Festwochen eröffnet. Die Festrede hielt der Quantenphysiker Anton Zeilinger, der in seiner Rede eine Brücke zwischen den Sternstunden der Musik und jenen der Naturwissenschaften schlug. Zeilinger wagte einen Blick in die Vergangenheit und auch in die Zukunft und stellte die Frage in den Raum, ob „Alte Musik“ in 300 Jahren noch immer unter dem Begriff Alte Musik fallen würde. Das sei aber schwer vorherzusagen und untrennbar mit Fragen der Ideengeschichte verbunden, so Zeilinger. Immer wenn etwas Unvorhersehbares geschieht, kann man von Sternstunden sprechen - gleich ob in der Kunst oder der Naturwissenschaft. Zeilinger betonte, dass er sich wünsche, das „wir auch in Zukunft nicht aus dem Staunen herauskommen“ und noch viele Sternstunden erleben werden.
Landeshauptmann Günther Platter strich die Bedeutung des Kulturlandes Tirol heraus und ist stolz auf das „international anerkannte Festival“ . Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer hob die hohe Lebensqualität der Stadt und die Bedeutung von Kunst und Kultur hervor, und freut sich, dass Innsbruck ein Mekka für Alte Musik ist und Besucher aus nah und fern in die Alpenhauptstadt lockt. Der Festakt wurde vom Künstlerischen Leiter Alessandro De Marchi höchst persönlich musikalisch umrahmt.
An die 400 geladenen Gäste hatten sich für den Festakt bei strahlendem Sommerwetter im Garten des Renaissanceschlosses eingefunden. Die 35. Innsbrucker Festwochen, die unter dem Motto „Sternstunden“ stehen und dem Schaffen deutscher Komponisten gewidmet sind, präsentieren vom 10.-28. August vier Opernproduktionen, zahlreiche Konzerte Alter Musik und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am heutigen Abend kommt Telemanns Oper „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ zur Aufführung.
Backstage in der Oper
Perücken, Masken und bunte Farbtöpfe, so stellen sich die meisten die Arbeitsutensilien eines Theaters vor.
Doch weit gefehlt.
Einigen Kindern wurde ein großer Traum erfüllt, sie durften hinter die Kulissen des Theaters schauen. Ob abgeschnittene Köpfe oder die Verwandlung eines Mädchens in eine Dame des vergangenen Jahrhunderts. Viel Neues gab es zu entdecken und große Augen waren gewiss.
Erstmals bieten die Innsbrucker Festwochen ihr Programm auch für zu Hause an. Dank der Zusammenarbeit mit dem Medienkolleg Innsbruck, tirol.orf.at und INNCAST ist es möglich am 25. August im Internet auf altemusik.at das Finalkonzert inklusive Preisverleihung des 2. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti vom Wohnzimmer aus mitzuverfolgen. Einfach Computer einschalten auf die Website altemusik.at surfen und ab 19.00 Uhr live beim Finalkonzert dabei sein. INNCAST sorgt dafür, dass diese Übertragung weltweit und uneingeschränkt zu sehen ist. Gemeinsam mit SchülerInnen des Medienkollegs, die bei dieser Live-Übertragung die Kameras kompetent bedienen, und tirol.orf.at, die die jungen Medienkünstler redaktionell unterstützen, wird dieses Ereignis medial bestens betreut.
Also live@home: einfach auf altemusik.at gehen, Stream empfangen und der Favoritin oder dem Favoriten die Daumen drücken und mitfiebern.

- Anna Gorbachyova, die Siegerin des Gesangswettbwerbes 2010, singt die Titelpartie in Francesco Cavallis „La Calisto“ im Innenhof der Theologischen Fakultät.

- Finalistin 2010: Marie Sophie Pollak; dieses Jahr verkörpert sie im Intermezzo "Pimpinone" von Telemann die Vespetta.
97 junge SängerInnen aus 34 Nationen kommen zum 2. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti!
Eine große Resonanz hat die Ausschreibung des 2. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2011 im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ausgelöst. Aus den über 120 Anmeldungen konnten 97 junge Sängerinnen und Sänger aus 34 Nationen und fünf Kontinenten für die erste Hauptrunde ausgewählt werden. Der Jury stellen sich bei diesem Akademieprojekt der Innsbrucker Festwochen vom 20. bis 25. August Sängerinnen (geboren 1980 und später) und Sänger (geboren 1978 und später) aus A wie Armenien bis U wie USA.
Auch dieses Jahr bringen einige SängerInnen reichlich Erfahrung mit und haben unter anderem mit führenden Musikerpersönlichkeiten wie Alan Curtis, Sir John Eliot Gardiner, Marc Minkowski, William Christie, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Philip Pickett, Jordi Savall, Fabio Biondi, Richard Egarr, Andrea Marcon und Ingo Metzmacher und mit renommierten Ensembles wie Akademie der Alten Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Les Arts Florissants, English Concert, La Venexiana, New London Consort, La Cetra Barockorchester Basel und Balthasar Neumann Ensemble zusammengearbeitet. Sie konzertierten als SolistInnen u. a. im Konzerthaus Wien, im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie Essen, in der Queen Elisabeth Hall, im Barbican Center, im Theâtre des Champs-Elyssée in Paris, in der Cité de la Musique,in Aix-en-Provence, im Leipziger Gwandhaus, bei der Styriarte, beim Boston Early Music Festival, bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen und traten als OpernsängerInnen bereits in der Ungarischen Staatsoper Budapest, in der Hamburgischen Staatsoper, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Volksoper Wien, im Theater an der Wien, an der Royal Opera in Kopenhagen, dem Zürcher Opernhaus, der Semperoper Dresden, der Oper Frankfurt, an der Mailänder Scala und am Teatro La Fenice auf.
Beim öffentlichen Finalkonzert am 25. August (19.00 Uhr im Tiroler Landeskonservatorium) kann das Publikum für einen Sonderpreis direkt mit abstimmen. Die 97 SängerInnen treten um drei Hauptpreise im Wert von Euro 4.000, 3.000 und 2.000, um den mit 1.500 Euro dotierten Atle-Vestersjø-Nachwuchspreis, den Publikumspreis mit 1.000 Euro sowie um Sonderpreise des Festivals Resonanzen Wien, der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci, des Theater an der Wiens und der BAROCKOPER: JUNG der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2012 an, die mit Folgeauftritten bei den genannten Veranstaltern verbunden sind.
Das Repertoire des Wettbewerbs enthält Arien und Szenen aus Barockopern von Georg Friedrich Händel, Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Francesco Cavalli, Pietro Antonio Cesti und Antonio Vivaldi wobei im Mittelpunkt Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ steht, welche 2012 im Zuge der BAROCKOPER: JUNG bei den Innsbrucker Festwochen aufgeführt wird. Die ersten beiden Hauptrunden finden vom 21. bis 23. August statt, am 24. August wird die Vorbereitungsrunde auf das Finale durchgeführt, am 25. August steigt das Finalkonzert, an dem zehn FinalistInnen teilnehmen werden.
Der hochkarätigen Jury gehören führende Kräfte des Internationalen Opernlebens an: Alessandro De Marchi (Dirigent und Künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen, Sophie de Lint (designierte Operndirektorin ab 2012/13 am Opernhaus Zürich, Claude Cortese (Künstlerischer Leiter der Angers Nantes Oper), Alan Curtis (Dirigent), Paolo Monacchi (Künstleragent, Paris), Joshua Winograde (Künstlerischer Betriebsdirektor und Casting-Direktor der Los Angeles Opera) und dem Juryvorsitzenden Sebastian F. Schwarz (Künstlerischer Betriebsdirektor und Casting-Direktor am Theater an der Wien).

- Die Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen, Christa Redik erhielt die Autoschlüssel aus den Händen von den Moriggl-Geschäftsführern Philipp Lantos (rechts) und Florian Lantos (links).
01.07
Volle Fahrt voraus!
Innsbrucker Festwochen Mobil
Mit voller Fahrt starten die Innsbrucker Festwochen in den Sommer und damit in die Festwochenzeit. Damit MusikerInnen und Instrumente gut und wohl behalten nach Innsbruck, zum Konzertort und zu ihrem Quartier gelangen, ist bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ein Fuhrpark erforderlich. Sternstunden wird nicht nur das Publikum bei den zahlreichen Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen erleben, sondern auch die Mitarbeiter und Künstler, wenn sie während den Festwochen im Juli und August mit den neuesten PKW- und LKW-Modellen aus dem Autohaus Morrigl underwegs sind. Die Routen führen zu allen Veranstaltungsorten und in den Norden nach München, wo viele der internationalen Mitwirkenden auf dem Flughafen ankommen. So wie schon im vergangenen Sommer, sind die Festwochen wieder in fünf neuen Autos des Innsbrucker Autohauses Moriggl unterwegs: Per Peugeot gelangen die hochkarätigen KünstlerInnen und ihre Instrumente bequem zu den Proben und zu den Konzerten. Am 1. Juli fand im Autohaus Moriggl in Innsbruck die Schlüssel-Übergabe für die Fahrzeuge statt.

- Gruppenbild mit den PreisträgerInnen des Schreibwettbewerbs der Innsbrucker Festwochen, den JurorInnen, Lehrern, dem Leiter der Kulturabteilung des Landes Tirol Dr. Thomas Juen (Mitte, hinten) und der Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen, Christa Redik (rechts). Fotos Innsbrucker Festwochen/ Martin Vandory
Von sprühenden Sternraketen und dem Jahr 2222
Magische Momente bei der Preisverleihung des 2. Schreibwettbewerbs der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik auf Schloss Ambras
79 Sch
ülerinnen und Schüler aus 17 Tiroler Schulen haben am zweiten Schreibwettbewerb der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2011 teilgenommen. Als Thema diente den jungen AutorInnen dieses Mal das Motto der Festwochen: „Sternstunden“. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aufgabe mit viel Phantasie und Kreativität umgesetzt. Am Mittwoch, den 29. Juni, fand im Spanischen Saal auf Schloss Ambras die feierliche Auszeichnung der Sieger statt. Die Jury, der unter anderem der Tiroler Schriftsteller Alois Hotschnig, die Journalistin Irene Heisz und die Direktorin von Schloss Ambras Dr. Veronika Sandbichler angehörten, haben aus den 79 eingesandten Texten in drei Altersklassen jeweils drei Texte zur Prämierung ausgewählt. Als erste Sternstunde der Innsbrucker Festwochen 2011 bezeichnete in ihrer Rede die Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen Christa Redik die Preisverleihung des Schreibwettbewerbs. Die JurorInnen strichen das hohe Niveau der Texte und die Vielfalt und Beherrschung der Textgattungen hervor. Alle Teilnehmer durften stolz auf sich und ihre beachtlichen Ideen zum Thema Sternstunden sein. Hochpoetische Märchen, packende, berührende, phantasievolle und lustige Prosatexte und Gedichte mit viel Sprachwitz befanden sich unter den eingereichten Werken. Mit viel Geschick führen die jungen AutorInnen den Leser durch ihre abstrakten Geschichten und behandelten Themen wie Familie, Freundschaft, Tiere, Musik, Bildende Kunst und vieles mehr.
An der feierlichen Überreichung der Preise an die jungen AutorInnen nahmen unter anderem die Innsbrucker Kulturstadträtin Univ.Prof.in Dr.in Patrizia Moser, der Leiter der Kulturabteilung des Landes Tirol Dr. Thomas Juen, Landesschulratspräsident Dr. Hans Lintner und die Landesdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung KR Ida Wander teil. Das Ensemble für Alte Musik der Musikschule Innsbruck und das Naturtrompeten-Ensemble Eliseo Innsbruck sorgten für eine gelungene musikalische Umrahmung der Preisverleihung, die von der Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen, Christa Redik, moderiert wurde.
Die Texte folgender Schülerinnen und Schüler wurden prämiert:
Kategorie A (5./6. Schulstufe):
1. Preis: Alexander Partoll, Bundesrealgymnasium an der Au
2. Preis: Carina Walder, Bundesrealgymnasium an der Au
3. Preis: Florian Mayerl, Bundesrealgymnasium an der Au
Kategorie B (7./8. Schulstufe)
1. Preis: Katharina Daurer, Reithmann-Gymnasium Innsbruck
2. Preis: Helene Bodner, Reithmann-Gymnasium Innsbruck
3. Preis: Jasmine Felder, Reithmann-Gymnasium Innsbruck
Kategorie C (9. bis 12./13. Schulstufe):
1. Preis: Theresa Pfurtscheller, WRG Ursulinen Innsbruck
2. Preis: Sarah Rinderer, HTL Bau & Kunst
3. Preis: Vera Gebert, BG/BRG Kufstein und Kübra Tevek, BG/BRG Kufstein
Verbunden mit der Auszeichnung ist die Veröffentlichung der Siegertexte in den Almanachen der Innsbrucker Festwochen, auf der Homepage der Innsbrucker Festwochen und auf tirol.orf.at. Weiters werden PreisträgerInnen zum Konzert „Buenos Aires Madrigal“, zu den Opern-Generalproben und Opern-Workshops der Innsbrucker Festwochen 2011 oder zu einer exklusiven Dachführung auf Schloss Ambras eingeladen. Viele der eingereichten Texte werden im Rahmen des Pre-OpeRnings der Innsbrucker Festwochen am 6. August vor dem Tiroler Landestheater allen Besuchern zugänglich.
Der Schreibwettbewerb fand im Rahmen der neuen Vermittlungsaktionen unter dem Motto „Innsbrucker Festwochen in Bewegung“ statt und wurde vom Land Tirol und TIBS (Tiroler Bildungsservice) unterstützt.
Wer wissen möchte, was es mit sprühenden Sternraketen und dem Jahr 2222 aus sich hat?
Hier geht es weiter zu allen Siegertexten.

- L'Olimpade auf CD bei Deutsche Harmonia Mundi

- Jeffrey Francis als Clistene bei den Innsbrucker Festwochen 2010
L'Olimpiade auf CD erschienen!
Endlich ist sie da! Soeben ist die letztjährige Innsbrucker Festwochen-Produktion "L'Olimpiade" von Giovanni Battista Pergolesi bei Deutsche Harmonia Mundi (Sony Music) auf CD erschienen.
Der Künstlerische Leiter und Alte Musik-Spezialist Alessandro De Marchi hat mit seinem italienischen Ensemble Academia Montis Regalis die Oper im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2010 wiederentdeckt und auch auf CD eingespielt. Unter den Sängerinnen und Sängern befinden sich die bezaubernde Raffaella Milanesi, Ann-Beth Solvang, Olga Pasichnyk, Jenniver Rivera, Martin Oro, Jeffrey Francis und Markus Brutscher.
Es ist die erste ungekürzte Aufnahme dieser Oper. Das 300-seitige Booklet enthält neben des Librettos ausführliche Hintergrundinformationen zu Komponist und Werk. Die Uraufführung der "L'Olimpiade" 1735 in Rom stand unter keinem guten Stern: Sowohl Zeit als auch Geldknappheit und nicht zuletzt die Kabalen der damals unruhigen römischen Theaterwelt hatten zur Folge, dass die Oper in ihrer ursprünglichen und vollständigen Form keine große Verbreitung fand. Nichtsdestotrotz kursierten Kopien der Arien und Teile daraus in mehr oder weniger einschneidenden Bearbeitungen in Partituren und Sammlungen in der Opernwelt. Auch, dass Arien und Duette der Oper von Pergolesis Zeitgenossen und auch den Komponisten der folgenden Generationen als Muster für zahlreiche Neuvertonungen genutzt wurden, zeigt die eigentliche Qualität dieses Werkes.
Freuen kann man sich auch auf die heurige Oper unter der Leitung von Alessandro De Marchi: Telemanns "Flavius Bertaridus, König der Langobarden". Premiere ist am 10. August 2011.
Alte Musik auf neuen Wegen
Am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 20:00 Uhr wird die Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Christa Redik, zum Thema „Alte Musik auf neuen Wegen“ sprechen.
„In ihr 35. Jahr gehen die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2011 und sind damit eines der traditionsreichen europäischen Musikfestivals und eine Konstante im österreichischen Kulturleben. Und doch: Es weht frischer Wind in der Alten Musik! Ungewöhnliche Formate und Veranstaltungen, mutige Initiativen und spannende Ideen geben neue Impulse und sollen nicht zuletzt die Frage beantworten, welche Bedeutung Alte Musik in der heutigen Zeit hat. Benannt nach dem Innsbrucker Hofopernkapellmeister Pietro Antonio Cesti wurde 2010 der weltweit erste Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper etabliert, dessen BewerberInnen sich jeweils auch für die BAROCKOPER:JUNG des darauffolgenden Jahres qualifizieren. Unter dem Titel "open mind" werden Konzerte Alter Musik in Verbindung mit heutigen Musizierformen präsentiert und ein reichhaltiges Rahmenprogramm bietet auch jenen spannende Einblicke, Erlebnisse und Begegnungen, die (noch) keine eingefleischten Barockmusikfans sind. Innsbruck - Zentrum der Alten Musik auf neuen Wegen.“
Dauer: 2 Stunden
Ort: VHS-Haus; 3. Stock, Raum 6 (Saal)
Marktgraben 10, 6020 Innsbruck
Kosten: 5,00
Teilnehmerzahl: maximal 100 TeilnehmerInnen
Zweigstelle: VHS Innsbruck
6020 Innsbruck, Marktgraben 10
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25.03.2011
Sternstunden bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Erstmals vier Opern in einem Sommer
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik stellen das neue Programmbuch 2011, ihre vier Opernproduktionen und das umfangreiche Rahmenprogramm vor.
In einer Pressekonferenz stellten die Innsbrucker Festwochen am Freitag, 25. März ihr neues Programmbuch und das Rahmenprogramm der Saison 2011 vor. Sternstunden gibt es unzählige zu genießen und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik laden Besucher aus aller Welt auf musikalische Reisen durch die Barock- und Renaissancezeit ein
2011 schweift der Blick der Innsbrucker Festwochen auf den deutschsprachigen Raum. Musik, die von deutschen Komponisten geschaffen wurde, wird zu hören sein. Der Fokus liegt auf Barockopern von Georg Philipp Telemann und Johann Adolph Hasse. Hasses Oper Romolo ed Ersilia wurde damals anlässlich einer Hochzeitsfeierlichkeit der Habsburger für Innsbruck komponiert und uraufgeführt.
Mit dem Titel „Sternstunden“ versprechen die Veranstalter in diesem Sommer magische Momente an Barock- und Renaissancemusik. Der Künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen Alessandro De Marchi gab bei der Pressekonferenz eine Vorschau und einen Einblick in die vier Opernproduktion. Im Tiroler Landestheater wird Alessandro De Marchi die Festwochen mit Telemanns Oper „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ eröffnen (10./12./14. August). Die Oper „Romolo ed Ersilia“ des einstigen Dresdner Hofopernkapellmeisters Hasse, die Attilio Cremonesi leiten wird, schlägt eine Brücke zur Musikgeschichte von Innsbruck, wo das Werk des Lieblingskomponisten von Kaiserin Maria Theresia 1765 uraufgeführt wurde (26./28. August). Daneben stellte Geschäftsführerin Christa Redik das umfangreiche Rahmenprogramm der Festwochen vor und dankte den Subventionsgebern und Sponsoren, deren erneutes Engagement die Realisierung des umfangreichen Barocksommers möglich macht.
Eine Herzensangelegenheit ist für De Marchi die Förderung von jungen Talenten. „Der pädagogische Aspekt ist uns ganz wichtig“ betonte Christa Redik. Mit dem Akademieprojekt BAROCKOPER:JUNG wird mit Cavallis „La Calisto“ eine dritte Oper bei den Festwochen geboten. Bei deren Mitwirkung kommen junge SängerInnen, die beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2010 ihr Können schon unter Beweis stellen konnten, zum Zug. Gecoacht werden die SängerInnen von dem erfahrenen Tenor Jeffrey Francis, der bei der Produktion auch eine Rolle verkörpern wird. Der junge Regisseur Hinrich Horstkotte, das junge belgische Ensemble B’Rock und der erfahrene Dirigent und Cembalist Andrea Marchiol werden die SängerInnen begleiten und coachen. „Die jungen Sänger werden mit viel Erfahrung nachhause gehen“ so De Marchi. Zum ersten Mal wird im Innenhof der Theologischen Fakultät wird eine szenische Opernproduktion als Freiluftveranstaltung durchgeführt.
Alessandro De Marchi erzählte den versammelten Medienvertretern über seine Arbeit an der barocken Partitur von Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“. Innsbruck erwartet ein, für barocke Verhältnisse, reich-besetztes Orchester. Enthusiastisch berichtete De Marchi von der großartigen Besetzung und die gute Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jens-Daniel Herzog. Auf der Bühne wird das Solistenensemble von Chor und Statisten unterstützt.
Nach dem erfolgreichen Start 2010 findet der Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti zum zweiten Mal in Innsbruck statt. Benannt nach dem Komponisten Pietro Antonio Cesti, der im 17. Jahrhundert Innsbruck zu einem Zentrum der italienischen Oper machte, richtet sich der Wettbewerb an junge Sängerinnen (geboren 1980 und jünger) und Sänger (geboren 1978 und jünger) aus aller Welt mit einer besonderen Begabung und Ausbildung für das vielfältige Barockopernfach. Das Finale findet am 25. August als öffentliches Konzert im Tiroler Landeskonservatorium statt. Zu den Sonderpreisen zählt u. a. die Mitwirkung in der BAROCKOPER:JUNG bei den Innsbrucker Festwochen 2012. Anmeldeschluss ist der 15. Mai. Der Wettbewerb ist für Sängerinnen und Sänger aller Nationen ausgeschrieben.
Zweiter Hauptpunkt der Pressekonferenz war die Vorstellung des Rahmenprogramms, das das umfangreiche Konzert- und Opernprogramm begleitet und weiterführt. Neben beliebten Traditionen, wie dem Schlossfest Ambras am 15. August und den Lunchkonzerten findet zum zweiten Mal das Pre-OperRning vor und neben dem Tiroler Landestheater statt. Das Symposium widmet sich heuer der „Barockoper zwischen Antike und Aufklärung“. Die Opernprobenbesuche und Workshops für Kinder, sowie der Schreibwettbewerb für SchülerInnen sind für die kleinen Besucher der ideale Einstieg in die Welt der Alten Musik.
21.02.2011
Schreibwettbewerb zum Thema "Sternstunden"
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik veranstalten einen Schreibwettbewerb zum diesjährigem Festival-Motto: "Sternstunden".
Wenn schöne Musik, von wunderbaren Musikerinnen und Musikern gespielt und gesungen, an einem stimmungsvollen Ort erklingt, dann kann dies zu einer Sternstunde werden.
Wenn ein Komponist einen genialen Einfall in prächtigen Harmonien und herrlichen Melodien umsetzt, dann darf man eine musikalische Sternstunde erwarten.
Wenn etwas Wunderbares zum richtigen Zeitpunkt in der passenden Stimmung passiert, dann ist eine Sternstunde zu erleben.
Sternstunden erhellen das Leben und bleiben lange in Erinnerung.
Sternstunden sind ein seltenes Erlebnis.
Das Erlebnis von Sternstunden und ebenso der Wunsch nach Sternstunden lassen sich auf so viele Arten beschreiben, wie es Sterne gibt. Unendlich viele.
Drei Gewinner-Texte werden im Almanach der Innsbrucker Festwochen veröffentlicht. Weitere Preise und Details siehe Ausschreibungstext.
17.02.2011
Spannendes Casting für Langobarden-Oper
Das erste Casting der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik für StatistInnen der Opernproduktion „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ fand großen Anklang: Mehr als 40 TeilnehmerInnen bewarben sich um eine Mitwirkung in der ersten Opernproduktion des diesjährigen Festwochensommers.
Regisseur Jens-Daniel Herzog suchte am Mittwoch im Alten Rathaus von Innsbruck persönlich die für seine Inszenierung der Telemann-Oper erforderlichen Charaktere aus und entschied sich für insgesamt zwölf Damen und Herren, wobei das weibliche Geschlecht in der Überzahl war. „In jeder Sekunde, auch als Statist, muss man eine Rolle spielen“, gab Herzog die Parole für das Casting aus. Er beobachtete die BewerberInnen in verschiedenen Rollen, etwa von Bodyguards, von Mitgliedern des Diplomatischen Corps, von Demonstranten, von Menschen im Fitnessstudio und einigen mehr, er ließ auch Grundsituationen wie Protest oder innere Spannung darstellen, um dann seine mit Spannung erwartete Auswahl zu treffen. Einige machten mit, weil sie einmal bei einem Casting dabei sein wollten, andere wiederum brachten schauspielerische, musikalische und tänzerische Erfahrungen mit oder fanden die Aussicht spannend, einmal auf der Bühne stehen oder bei einer Opernaufführung der Festwochen mitwirken zu können. Alle erfuhren von Regisseur Herzog auch etwas über die Geschichte der Telemann-Oper, den Machtkampf im Langobardenreich zwischen dem aus dem Exil zurückgekehrten Flavius und seinem Nachfolger als Herrscher, Grimoaldus, und über ihre Strategien, die Macht zu erhalten bzw. sie zurück zu erobern.
Die ausgewählten StatistInnen werden in mehreren Szenen der Operproduktion zum Einsatz kommen und ungefähr drei Wochen proben, bevor sie dann in den Vorstellungen am 10., 12. und 14. August ihre Auftritte auf der Bühne des Tiroler Landestheaters haben werden. Mit Jens-Daniel Herzog wird einer der profiliertesten deutschen Regisseure die Barockoper in Innsbruck inszenieren, der danach sein Amt als Opernintendant in Dortmund antreten und als Gastregisseur noch in diesem Jahr auch an der renommierten Oper Zürich arbeiten wird.
weitere Bilder vom Casting finden Sie auf unserer Facebook-Seite.
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Sternstunden 2011 I 19.11.2010
Mit der Betonung von Barockmusik aus dem deutschsprachigen Kulturraum bei den Innsbrucker Festwochen 2011 wirft der Künstlerische Leiter Alessandro De Marchi auch ein Licht auf umwälzende politische und gesellschaftliche Ereignisse, die einen Einfluss auf das Wirken und Schaffen der Musiker hatten. In Georg Philipp Telemann etwa fand das aufkommende Bürgertum in Städten wie Frankfurt und Hamburg sein erstes und selbstbewusstes musikalisches Sprachrohr. Georg Friedrich Händel (in Italien und London) und Johann Adolph Hasse (in Italien, Dresden und für die Habsburger in Österreich) spiegelten hingegen die mondäne Herrschaft von Kirche und Adel mit imposanter Kirchenmusik und prunkvollen Opern. Ein Komponist wie Heinrich Schütz ergriff mächtige und prächtige musikalische Mittel, um gegen den Dreißigjährigen Krieg und seine Folgen ansingen zu lassen. Dietrich Buxtehude wiederum schenkte den reformierten Gläubigen im hohen Norden Deutschlands Musik zur inneren Einkehr. Johann Sebastian Bach schließlich setzte den aufführungspraktischen Gegebenheiten des Musiklebens neue Maßstäbe des künstlerisch-geistigen Anspruchs gegenüber, die bis heute gültig sind.
Opern
Alessandro De Marchi, der seit vielen Jahren an großen deutschen Häusern in Hamburg, Dresden und Berlin als Operndirigent wirkt, wird 2011 in Innsbruck Georg Philipp Telemanns Opera seria „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ wiederentdecken, die 1729 in Hamburg uraufgeführt wurde. Johann Adolph Hasses Oper „Romolo ed Ersilia“, die Attilio Cremonesi leiten wird, schlägt eine Brücke zur Musikgeschichte von Innsbruck, wo das Werk 1765 im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia zum Hochzeitsfest des Erzherzogs Leopold und der spanischen Prinzessin Maria Ludovica uraufgeführt wurde. Beide Opern werden bei den Innsbrucker Festwochen 2011 neu einstudiert, die Produktionen kommen erstmals hier auf die Bühne. Für Telemanns Oper gingen die Festwochen eine Koproduktion mit der Hamburgischen Staatsoper ein.
Neben diesen beiden Spannung verheißenden Spielen um Macht und Liebe und die Macht der Liebe verspricht auch die erste BAROCKOPER:JUNG mit ausgewählten SängerInnen aus dem vorjährigen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti eine Sternstunde zu werden, wenn in Francesco Cavallis italienischer Opernkomödie „La Calisto“ Göttervater Jupiter die von ihm begehrte Nymphe schließlich als Sternzeichen des Großen Bären am Himmel verewigt. Die musikalische Leitung des Cavalli-Werkes wird dem opernerfahrenen Italiener Andrea Marchiol anvertraut.
Eine weitere Barockoper findet im Rahmen der Festwochenkonzerte 2011 statt. Telemanns musikalisches Lustspiel „Pimpinone oder die Ungleiche Heirat“, 1725 in Hamburg als komisches Intermezzo von Händels Oper „Tamerlano“ uraufgeführt, wird halbszenisch auf dem Podium des Spanischen Saals von Schloss Ambras geboten, wobei auch hier der vorjährige Cesti-Wettbewerb erfreuliche Folgen zeitigt, denn die weibliche Hauptpartie wird von Marie-Sophie Pollak, einer der Finalistinnen im Wettbewerb 2010, gesungen.
Konzerte
In Beziehung zu den Opern rückt bei den Ambraser Schlosskonzerten und bei den Festwochenkonzerten Barockmusik vorwiegend aus deutschen Landen und dazu aus mehreren Nachbarländern ins Hörfeld. Was die vielschichtige Musik aus mehreren Jahrhunderten, von den frankoflämischen Meistern der Renaissance bis zu den Wegbereitern der Klassik, über die Zeiten hinweg verbindet, ist die großartige Synthese von emotionalem Ausdruck und ausgeklügelter Kompositionstechnik, von Affekt und Kontrapunkt. Musik, in der Seele und Geist, Sinnen- und Gedankenwelt eins werden. Das Programm 2011 ist mit Kantatenreichtum von Händel, Telemann, Buxtehude und A. Scarlatti gesegnet, wird von instrumentalen Meisterwerken aus der Feder mehrerer Mitglieder der Familie Bach, von Biber, Schmelzer, Froberger und Benda geprägt und enthält Gregorianik ebenso wie prachtvolle Vokalpolyphonie von Isaac, Vaet, Schütz, Händel und J. S. Bach.
Interpreten
Als Kandidaten, Sternstunden zu bereiten, musizieren oder singen im Festwochensommer 2011 Originalklangkörper wie die Academia Montis Regalis, Café Zimmermann, das Ensemble Astrée, das vokale Dufay Ensemble Freiburg, das Ensemble The Rare Fruits Council, der Tölzer Knabenchor, Moderntimes_1800 und SolistInnen wie die SängerInnen Bettina Pahn, Robin Johannsen, Maîte Beaumont, Mariselle Martinez, Nina Bernsteiner, Ann-Beth Solvang, Anna Gorbachyova (die Siegerin des vorjährigen Cesti-Wettbewerbs) und Antonio Abete, weiters die GeigerInnen Midori Seiler und Manfredo Kraemer, die Flötistin Linde Brunmayr-Tutz sowie – nicht nur als Musikalische Leiter, sondern auch als Cembalisten – Alessandro De Marchi, Attilio Cremonesi und Giorgio Tabacco.
Aufführungsorte
An historischen Schau- und Hörplätzen, die das unverwechselbare Ambiente der Innsbrucker Festwochen ausmachen, kommen 2011 das Stift Stams und die Stiftskirche Wilten in den Festivalreigen zurück. Zentrum der Konzerte wird wieder das Renaissanceschloss Ambras mit dem unverwechselbaren Spanischen Saal und der Nikolauskapelle sein. Weitere Konzerte finden an bewährten Stätten, der Silbernen Kapelle und dem Riesensaal der Hofburg, statt. Neu hinzu kommen der Gardesaal und Gotische Keller in der Hofburg, der Barocksaal im Grand Hotel Europa und als Freiluftspielort der Innenhof der Theologischen Fakultät. Zwei Opernproduktionen und das Open-Mind-Konzert finden im modernen Bau des Tiroler Landestheaters statt.
Rahmenprogramm
Attraktive Rahmenveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen der Altstadt und in Kirchen werden auch 2011 das Programm der Festwochen umgeben und begleiten. In der Mitte des Festivals findet das traditionelle Schlossfest Ambras statt.
Die Zukunft der Barockoper beginnt in Innsbruck
Das Barockopernzentrum Innsbruck ist heuer erstmals Hörplatz des weltweit ersten Wettbewerbes, der ausschließlich der Kunst und Praxis des Barockoperngesangs gewidmet ist. Der im Rahmen der Innsbrucker Festwochen stattfindende Wettbewerb ist nach dem italienischen Komponisten Pietro Antonio Cesti benannt, der Mitte des 17. Jahrhunderts Innsbruck zu einem Zentrum der italienischen Oper nördlich der Alpen machte.
In der ersten Auflage gilt der Cesti-Wettbewerb nicht nur dem Opernschaffen dieses Komponisten, sondern auch von Monteverdi, Cavalli, Purcell, Händel und Vivaldi. Mit Arien und Szenen aus Opern wie „La Calisto“, „Alcina“, „Rinaldo“, „L’Incoronazione di Poppea“, „Dido and Aeneas“, „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“ und „Serse“ wird um den Einzug ins Finale gesungen, der als öffentliches Konzert im Tiroler Landeskonservatorium stattfindet.
Der Jury gehören neben dem künstlerischen Leiter der Festwochen, Alessandro De Marchi, internationale Opernspezialisten wie Paolo Monacchi (Künstleragent, Paris), Josef Hussek (Operndirektor Hamburgische Staatsoper), Joshua Winograde (Casting-Direktor der Los Angeles Opera, Talente-Scout für Operalia-Wettbewerb) und Sebastian F. Schwarz (Casting-Direktor im Theater an der Wien) an.
Einsendefrist für Anmeldeunterlagen: 15. Mai 2010
Sämtliche Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.
Das Vorprogramm 2012 zum downloaden.
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Partnern.
Immer aktuell informiert mit dem Newsletter der Innsbrucker Festwochen.
Die nächsten Veranstaltungen der Innsbrucker Festwochen:
- Di 10. Juli 2012 | 20:00
CONCERTO ITALIANO >
Schloss Ambras, Spanischer Saal - Di 17. Juli 2012 | 20:00
FLAMMENDE ROSE >
Schloss Ambras, Spanischer Saal - Di 24. Juli 2012 | 20:00
DANZAS ESPAÑOLAS >
Schloss Ambras, Spanischer Saal
































