Festwochen-Konzert

Mo 25. August 2014 | 20:00 | Schloss Ambras, Spanischer Saal

Duello amoroso


Sophie Junker
(Sopran)
Tai Oney
(Countertenor)
Marcell Bakonyi
(Bassbariton)

La Cetra:
Lenka Torgersen
(1. Violine, Konzertmeisterin)
Anais Chen
(2. Violine)
Andreas Torgersen
(Viola)
Mime Brinkmann
(Violoncello)
Federico Abraham
(Kontrabass)
Pablo Zapico
(Theorbe)
Attilio Cremonesi
(Cembalo, Musikalische Leitung)
Christoph von Bernuth
(Regie, Konzept)


Georg Friedrich Händel
(1685–1759)

Duello amoroso
Pasticcio mit Szenen, Arien und
Instrumentalstücken aus:
„Amarilli vezzosa“ („Duello amoroso“).Kantate
für Sopran und Alt HWV 82 (Rom, 1708)
„La terra è liberata“ („Apollo e Dafne“). Kantate
für Sopran und Bass HWV 122 (Venedig, 1709)
„Acis, Galatea e Polifemo“. Serenata HWV 72
(Neapel, 1708)
„Alpestre monte“. Kantate für Sopran HWV 81
(wahrscheinlich Venedig, 1708/09)
„Dolc’è pur d’amor l’affano“. Kantate für Sopran
HWV 109b (London, nach 1710)
„Ah! Crudel, nel pianto mio“. Kantate für Sopran
HWV 78 (Rom, ca. 1707)
„Mi palpita il cor“. Kantate für Alt HWV 132
(London, 1711)
„Spande ancor a mio dispetto“. Kantate für
Bass HWV 165 (Hannover, ca. 1710)
„Arresta il passo“ („Aminta e Fillide“). Kantate
für 2 Soprane HWV 83 (Rom, 1707)
Triosonate h-Moll op. 2 Nr. 1 HWV 386b (vor
1728)
Triosonaten für 2 Violinen und Basso continuo
e-Moll op. 5 Nr. 3 HWV 398, G-Dur op. 5
Nr. 4 HWV 399 (London, 1739)
Zusammenstellung und musikalische
Dramaturgie des Pasticcios:
Attilio Cremonesi

Ein Hirte (Countertenor) liebt eine Hirtin (Sopran), die aber wankelmütig ist und sich ihrerseits in einen anderen Mann (Bass) verliebt, der sie mit einer kraftvoll männlichen Aura beeindruckt und auch seinerseits an ihr Gefallen zu finden scheint. Es kommt zu einer Liebesszene zwischen den beiden. Das findet wiederum der Hirte gar nicht gut. Es folgt eine Eifersuchtsszene zwischen ihm und der Hirtin. Die entdeckt, dass sie sich von der beeindruckenden Erscheinung des anderen Mannes täuschen ließ und sie in Wahrheit die aufrichtige Liebe des Hirten erwidern möchte. In einem Schlussterzett bekennen einander Hirte und Hirtin ihre Liebe, während der Dritte im Bunde hintansteht. Diese Geschichte haben der Dirigent Attilio Cremonesi und der Regisseur Christoph von Bernuth zu einem Pasticcio aus drei der köstlichen Kantaten/Serenatas zusammengestellt, mit denen der junge Georg Friedrich Händel während seiner italienischen Jahre die adeligklerikalen Zirkel von Rom und die höfische Gesellschaft in Neapel und Venedig entzückte und verzückte. Auf diese Weise entsteht eine verschärfte und um eine dritte Person/Stimme erweiterte Fassung jener 1708 in Rom komponierten Kantate „Amarilli vezzosa“, die auch unter dem Titel „Duello amoroso“ bekannt wurde und den Ausgangspunkt zum nunmehrigen Pasticcio bildet. In der ebenfalls 1708 bei einem Abstecher Händels nach Neapel für eine Hochzeit in hochadeligen Kreisen verfassten Serenata „Aci, Galatea e Polifemo“ und in der 1709 in Venedig begonnenen und im Jahr darauf nach Händels Rückkehr nach Deutschland abgeschlossenen Kantate „Apollo e Dafne“ fanden sich die notwendigen und passenden, geradezu schon opernhaften Arien und Szenen für eine Verschärfung des „Duello amoroso“. Zum Liebeswettstreit werden eine junge Sängerin und zwei junge Sänger antreten, die bei den Festwochen schon im Cesti-Wettbewerb für Furore gesorgt haben.

Halbszenische Aufführung

„Dank Attilio Cremonesi und seiner Stilkompetenz ein Genuss!“
Musik & Theater über den italienischen Dirigenten


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TICKETS
von 20 bis 70 EUR

Einführungsgespräch
19:00 | Spanischer Saal

15% Ermäßigung auf den Eintritt in die Ausstellungen und Sammlungen von Schloss Ambras (bei Vorlage eines Festwochentickets)

Halbszenische Aufführung

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