Festwochen-Konzert

Sa 19. August 2017 | 20:00 | Stift Wilten, Stiftskirche

Jubila Faventina

Mala Punica (Ensemble)
Pedro Memelsdorff (Flöte & Musikalische Leitung)

Mess- und Vesperteile aus dem Codex Faenza


Den argentinischen Flötisten und Musikwissenschaftler Pedro Memelsdorff ließ der „Codex Faenza“, eine musikalische Handschrift aus dem Mittelalter, nicht mehr los. Die Feststellung, dass mit den darin enthaltenen, instrumentalen Variationen über mehrstimmige französische und italienische Melodien aus dem 14./15. Jahrhundert der ursprüngliche Inhalt der 98 Pergamentblätter überschrieben wurde, löste eine Untersuchung mit digitalen Techniken aus. Was Memelsdorff zutage förderte, waren Melodienverläufe geistlicher Musik, Messteile und Teile einer Marienvesper, die sich als die erste polyphone Vespervertonung überhaupt herausstellte. Manche der Kirchenmusikstücke basieren auch auf weltlichen Tanzmelodien. Mit seinem Ensemble Mala Punica (zu Deutsch Granatäpfel) bringt Memelsdorff die mittelalterlichen Früchte geistlicher Musik aus der norditalienischen Stadt Faenza (früher Faventia) zum Blühen. Im rekonstruierten Klang jener Epoche – ein halbes Jahrtausend, nachdem die Musik ausradiert und überschrieben worden war – ertönt der hymnische Jubel wieder.


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