
Mathilde Ortscheidt
Mathilde Ortscheidt gewann 2023 den 1. Preis beim renommierten Barockoper-Wettbewerb «Pietro Antonio Cesti» und ist stets bestrebt, unterschiedliche Repertoires zu erkunden. Sie wird regelmäßig eingeladen, als Solistin mit Barockensembles wie Les Arts Florissants, Les Talens lyriques, Le Poème Harmonique, dem Ensemble Correspondances oder Il Caravaggio aufzutreten.
Außerdem trat sie bei den Innsbrucker Festwochen, an den Opernhäusern von Angers-Nantes, Rennes, Dijon und Compiègne, in der Maison de Radio France und im Théâtre de Caen sowie in der La Seine Musicale auf.
Sie ist sehr aktiv im Bereich der zeitgenössischen Musik und hat die Rolle der «La Mère» in Martin Matalons «Celui qui dit non» mit dem Orchestre Régional de Normandie sowie im Rahmen der Académie Ravel zwei Lieder des Pianisten Jean-Baptiste Doulcet (Zyklus «Glissements Progressifs du Désir») uraufgeführt.
Nach ihrem Schauspielstudium an der ESCA (École Supérieure de Comédiens par l’Alternance) trat sie der Maîtrise Notre-Dame de Paris bei und besuchte die Klasse von Rosa Dominguez, während sie an Meisterkursen bei Margreet Honig, Regina Werner, Anne Le Bozec, Marcel Boone und Jennifer Larmore teilnahm.
Mathilde Ortscheidt gewann 2024 einen Sonderpreis beim Wigmore Hall/Bollinger International Song Competition, 2023 den 1. Preis beim Cesti-Wettbewerb im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, erreichte 2023 das Halbfinale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs, wurde 2022 mit dem 1. Preis beim Internationalen Canari-Wettbewerb für lyrischen Gesang ausgezeichnet, war Preisträgerin des Bellini-Wettbewerbs (Prix de la Ville de Vendôme) und Finalistin beim jährlichen Génération Opéra-Vorsingen; In den Jahren 2022 und 2023 war sie zudem Preisträgerin der Fondation Royaumont.