Auftakt - Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
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Auftakt

Pressemitteilung, 27.7.2026

Auftakt der 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit Ambraser Schlosskonzerten – Opernpremiere von «Il pomo d’oro» folgt am 7. und 8. August

Mit zwei Konzerten im Spanischen Saal von Schloss Ambras wurden die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 eindrucksvoll eingeläutet: Das ausverkaufte Eröffnungskonzert «La Cetra» mit dem gleichnamigen Barockorchester wurde vergangenen Freitag vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen. Am Samstag folgte «Flöte hoch 2» mit der auf Renaissance-Traversflöte spezialisierten Dorothea Seel und der Blockflötistin Dorothee Oberlinger, die gemeinsam mit den Barocksolisten München vom Publikum gefeiert wurden. Kommendes Wochenende runden zwei weitere Ambraser Schlosskonzerte diese weltweit älteste Reihe für Alte Musik ab: Am Freitag, den 31. Juli, entführt Festwochen-Urgestein Sigiswald Kuijken mit La Petit Bande bei «Bach à 7» in die Welt des barocken Großmeisters. Am Samstag, den 1. August, interpretieren Il Gusto Barocco und drei Solist*innen unter der Leitung von Jörg Halubek Fragmente der ältesten Oper der Musikgeschichte: «Dafne» von Jacopo Peri.

Die offizielle Eröffnung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 7. August wird abends mit Teil 1 der Festoper «Il pomo d’oro» von Pietro Antonio Cesti zelebriert; der zweite Teil kommt am Folgetag, 8. August, auf die Bühne. Die Aufführung steht unter der musikalischen Leitung von Ottavio Dantone, der seit 2023 Musikalischer Leiter der Festwochen ist. Aus dem Graben klingt das Orchester in Residenz, die Accademia Bizantina, und auf der Bühne kommen neben 20 Solist:innen für 47 Rollen auch der Chor NovoCanto und zwei Tanzkompanien zum Einsatz. Für die Premiere sind noch wenige Restkarten erhältlich. Weitere musikalische Highlights dieser Jubiläums-Festwochen, die bis 30. August gehen, sind Konzerte ehemaliger musikalischer Leiter: Am 19.8. kehrt Alessandro De Marchi mit dem Oratorium «Gioseffo» von Antonio Caldara, dem Consort & Coro Maghini und einem herausragenden Cast zurück. Am 22. August nimmt René Jacobs den Taktstock in die Hand, wenn er Händels Oratorium «Il Trionfo» mit dem Freiburger Barockorchester und ausgewählten Solist:innen interpretiert. Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Die zweite Opernproduktion, Georg Friedrich Händels «Atalanta», feiert am 21. August Premiere und wird als Barockoper:Jung von Teilnehmer:innen des Cesti-Wettbewerbs 2025 interpretiert. Dieses Format verbindet Nachwuchsförderung und Bühnenpraxis auf einzigartige Weise und verweist sowohl auf die Geschichte der Talentförderung der Festwochen wie auch auf die Zukunft der Alten Musik.

Unter der Leitfrage «Was feiern wir?» widmen sich die Innsbrucker Festwochen 2026 den Elementen, die sie im vergangenen halben Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Festivals für Alte Musik machten. In sechs Wochen sollen Künstler:innen, das Publikum, Alte Musik und natürlich die Festwochen selbst gefeiert werden. Neben zahlreichen Konzerten mit Stars wie Jean Rondeau, Anna Bonitatibus, Arianna Vendittelli, Giovanni Antonini und anderen, bietet das Programm auch einige Sonderformate zum Jubiläum: die «Festwochengeschichte(n)», wo Wegbereiter und -begleiter zu Wort kommen; das Fest «Wir feiern!» am 9. August im Hofgarten, mit einem Nachmittag voller Musik und einer ehemaligen Festwochenoper auf Leinwand abends unter Sternen; sowie eine Ausstellung zu 50 Jahren Innsbrucker Festwochen im Haus der Musik Innsbruck. Umrahmt wird das gesamte Programm wie jedes Jahr von unzähligen gratis Veranstaltungen an verschiedenen Orten der Stadt.

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