Vivaldis «L’Olimpiade» veröffentlicht
Vivaldis «L’Olimpiade» mit Alessandro De Marchi und dem Innsbrucker Festwochenorchester erscheint am 22. Januar bei cpo
Antonio Vivaldis «L’Olimpiade» erscheint am 22. Januar bei cpo – eine Einspielung, die unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2023 entstand. «L’Olimpiade» wurde am 17. Februar 1734 uraufgeführt. Durch Alessandro De Marchi, der von 2009 bis 2023 als Künstlerischer Leiter die Geschicke des Festivals maßgeblich mitgestaltete, und das Innsbrucker Festwochenorchester wird Vivaldis Werk in historisch informierter Aufführungspraxis neu erfahrbar. Die Aufnahme vereint ein hochkarätiges Ensemble spezialisierter Sänger:innen: Bejun Mehta, Raffaele Pe, Benedetta Mazzucato, Eleonora Bellocci, Christian Senn, Luigi De Donato und die Gewinnerin des Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper «Pietro Antonio Cesti» 2020 Margherita Maria Sala.
Alessandro De Marchi ist auch Teil der Jubiläumsausgabe der Innsbrucker Festwochen, die vom 24. Juli bis 30. August 2026 stattfindet. Am 19. August ist er gemeinsam mit dem Coro Maghini mit «Gioseffo», einem Oratorium von Antonio Caldara, zu erleben. Mit René Jacobs, von 1996 bis 2009 Künstlerischer Leiter der Festwochen, kehrt eine weitere prägende Künstlerpersönlichkeit der Festwochengeschichte zurück. Gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester bringt er Händels «Il Trionfo» zur Aufführung.
Im Zentrum des 50. Jubiläumsjahres steht die Barockoper par excellence: Pietro Antonio Cestis «Il pomo d’oro» wurde 1668 am Wiener Hof uraufgeführt. Cesti selbst war Hofkapellmeister in Innsbruck und ist untrennbar mit der Musikgeschichte der Stadt verbunden. Wie schon bei der historischen Uraufführung wird die monumentale Festoper an je zwei Abenden präsentiert (Premiere: 7. & 8. August | 11. & 12. August | 15. & 16. August). Da Teile der Musik des 3. und 5. Akt des Werkes verschollen sind, wurden diese vom Musikalischen Leiter Ottavio Dantone unter Verwendung weiterer Werke Cestis rekonstruiert. Mit 20 Sänger:innen für 47 Partien, Chor- und Tanzszenen erklingt die Festoper erstmals seit 1668 wieder in ihrer ganzen Dimension. Die Regie übernimmt der international renommierte Opernregisseur Fabio Ceresa, die Tanzszenen gestaltet erneut das Street Motion Studio, die Chorpartien steuert NovoCanto bei.
Ergänzt wird das Jubiläumsprogramm durch zahlreiche weitere hochkarätige Konzerte mit Künstler:innen wie Jean Rondeau, Giovanni Antonini, Anna Bonitatibus sowie dem Orchestre de l’Opéra Royal de Versailles. Darüber hinaus setzt das Festival auch im Jubiläumsjahr einen Schwerpunkt auf die Förderung junger Talente im Rahmen des Internationalen Jugendbarockorchester-Festivals youngbaroque, des 17. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“ und der Barockoper:Jung.
Seit ihrer Gründung 1976 sind die Innsbrucker Festwochen Ausgangspunkt zahlreicher Künstler:innenkarrieren und weltweit eine der wichtigsten Adressen im Bereich der Alten Musik. 2023 übernahm Eva-Maria Sens als Künstlerische Direktorin gemeinsam mit Ottavio Dantone, der für fünf Jahre als Musikalischer Leiter fungiert. In dieser Zeit wird seine Accademia Bizantina, eines der weltweit renommiertesten Orchester der historischen Aufführungspraxis, als Orchester in Residenz die Festwochen begleiten.
Texte
CD-Veröffentlichung «L'Olimpiade»
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