Rundumblick 6/7 - Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Rundumblick 6/7

Neuigkeiten / 24.8.2026
© in the headroom

Nach einer wunderbaren Opernpremiere der Barockoper:Jung ist nun die letzte Fest-Woche angebrochen – mit sieben Konzerten und zwei Opernabenden. Je zwei Mal geht es noch in den Spanischen Saal und in die Kammerspiele, einmal noch in den Pavillon im Hofgarten, unter kirchliche Kuppeln, in eine Industriehalle und unter das Gold von Innsbrucks Wahrzeichen.

Vor allem aber steht diese Woche ganz im Zeichen des Cesti-Wettbewerbs: im Großen Saal des Hauses der Musik Innsbruck wird von Mittwoch bis Sonntag einmal mehr hörbar, warum sich die Innsbrucker Festwochen keine Sorgen über die Zukunft Alter Musik machen müssen.

Kommen Sie, um die letzten Festwochen-Tage auszukosten! Sie werden laut erklingen!

«Atalanta» von Georg Friedrich Händel

Am Dienstag und Mittwoch heißt es noch einmal: auf nach Arkadien!
Mit der Barockoper:Jung «Atalanta» stehen die letzten Opernaufführung dieses Jubiläums-Sommers an. Die Reise in das Wunderland ist bereits ausverkauft – und führt mitten hinein in eine Welt, in der die Liebe so manche Prüfung bestehen muss, bevor sie endlich in vollen Zügen genossen werden darf.

Atalanta © Birgit Gufler Atalanta

«Bach&Söhne»

Ein musikalisches Familientreffen erwartet uns am Do., 27.8., mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Francesco Corti. Auf dem Programm stehen Werke der außergewöhnlichen Familie Bach. Johann Sebastian Bach und seine Söhne – von Wilhelm Friedemann über Carl Philipp Emanuel bis Johann Christian – zeigen, wie unterschiedlich die nächste Generation das musikalische Erbe ihres berühmten Vaters weiterführte. Das Konzert ist bereits ausverkauft!

Francesco Corti © Markus Gårder Francesco Corti

Alte Musik aus Tirol – und weit darüber hinaus: In der besonderen Atmosphäre von St. Bartlmä zeigen das junge Ensemble Cardinal Points, das Quartet Vierhalbiert und der Lautenist David Bergmüller, wie vielfältig und lebendig die Tiroler Alte-Musik-Szene ist. Von Barockmusik und Bibers Rosenkranzsonaten über elektronische Überschreibungen bis hin zu Zeitgenössischem spannt sich der Bogen eines Abends, der drei unterschiedliche musikalische Welten zusammenbringt – natürlich «Made in Tirol».
Resttickets für das Konzert am 28.8. gibt es hier.

David Bergmüller © Theresa Pewal David Bergmüller

Das letzte Konzert im Spanischen Saal am 29.8. ist zugleich eine Reise zu den Anfängen der Festwochen: Ottavio Dantone und Starflötist Giovanni Antonini knüpfen an ein legendäres Konzert von Gustav Leonhardt und Frans Brüggen an, das in gleicher Besetzung 1981 im Riesensaal der Hofburg stattfand. Zugleich schauen die Meister mit anderen Programmpunkten auch ins Heute. Hier gibt es dafür noch Tickets!

Giovanni Antonini © Kemal Mehmet Girgin Giovanni Antonini

Der Cesti-Wettbewerb

Gerade strömen junge Talente aus aller Welt nach Innsbruck, um beim Cesti-Wettbewerb anzutreten. Wer sie auf ihrem Weg zum Finale begleiten möchte, ist herzlich willkommen: Die ersten beiden Runden von Mittwoch bis Freitag sind öffentlich und frei zugänglich. Wer wann singt, erfahren Sie jeweils an den Wettbewerbstagen auf unserer Webseite.

Das Finale

Am Sonntagabend wird es schließlich ernst: Im Finale stellen sich die besten Sänger:innen noch einmal der Jury – und zugleich erklingt mit dem Cesti-Finale der Schlussakkord der Innsbrucker Festwochen 2026. Für das große Finale gibt es hier noch Tickets! Natürlich wird auch per Live-Stream übertragen, wo man dieses Jahr zum ersten Mal ebenfalls für den Publikumspreis abstimmen kann.

Cesti-Wettbewerb © Mona Wibmer Cesti-Wettbewerb

Auch in der letzten Woche der Festwochen gibt es noch einmal kostenlos Musik an ganz unterschiedlichen Orten: Am Freitag um 13 Uhr lädt das «Lunchkonzert» zur musikalischen Mittagspause. Am Sonntag um 9.30 Uhr bringt «Musik im Gottesdienst» Alte Musik in die Christuskirche. Und um 17.30 Uhr heißt es noch einmal «Mit Pauken und Trompeten»: festliche Klänge vom Balkon des Goldenen Dachls – ein musikalischer Höhepunkt zum Abschluss des Festwochen-Sommers.

Lunchkonzert © Mona Wibmer Lunchkonzert