Silvia Porcellini - Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Silvia Porcellini | © Giulia Cetrullo

Silvia Porcellini

Die italienische Sopranistin Silvia Porcellini schloss ihr Studium am Konservatorium von Venedig mit Auszeichnung ab und vertiefte es anschließend an der Accademia Chigiana sowie an der römischen Accademia di Santa Cecilia bei Sara Mingardo. Als Sängerdarstellerin von packender Bühnenpräsenz, mit klarem, leuchtendem Timbre und glanzvoller Virtuosität, bewegt sie sich mit stilistischer Selbstverständlichkeit im Barock, in der Klassik und im Belcanto.

Ihr Solistendebüt gab sie in Albinonis «Engelberta» am Teatro Malibran in Venedig. Seither verkörperte sie bedeutende Händel-Partien, darunter die Titelrolle in «Atalanta» bei den Innsbrucker Festwochen sowie «Il convito d’Alessandro» bei den Händel-Festspielen Halle, daneben Monteverdis «L’incoronazione» di Poppea und Werke der neapolitanischen Schule von Scarlatti und Piccinni. Als versierte Mozart-Interpretin, die sich eingehend mit seinen großen Sopranpartien auseinandergesetzt hat, debütierte sie auf der Bühne als Despina («Così fan tutte») und Pamina («Die Zauberflöte»). Im Belcanto-Fach sang sie Clorinda («La Cenerentola») auf europäischen Bühnen, unter anderem in Vicenza, Bukarest, Sabbioneta und Ankara.

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